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Flüchtlingsboot
Omar kam, wie viele Menschen aus dem Süden, auf einem offenen Boot, einem "Patera", einer Art Ruderboot nach Spanien. Seine gesamte Familie hat das Geld zusammengelegt, um ihm die Überfahrt zu bezahlen. In den meisten Fällen sind es Schlepper, Menschenhändler, die den oftmals verzweifelten Menschen einen Platz auf einem nur schlecht funktionsfähigen Boot für teures Geld verkaufen. Für viele Menschen endet die Überfahrt tödlich, die Schiffe kentern, sie sind zu erschöpft, um ans Land zu gelangen. Und doch sie nehmen den langen Weg nach Europa auf sich, in der Hoffnung, dass es hier besser ist, dass sie Geld genug für ihre Familie verdienen können, zu der sie gerne wieder zurück wollen. Spanien und Italien sind dabei oftmals das "Tor" nach Europa. Der Weg aus Afrika und Lateinamerika führt fast nur über das Meer, zumal, wenn man kein Visum, keine Arbeitserlaubnis hat und nicht als Tourist einreist. Letzteres ist der zweitwichtigste Weg. Viele reisen als Touristen ein und nach Ablauf des Visums gehen sie in die Illegalität, in die Rechtlosigkeit und bleiben ohne Dokumente und Erlaubnis hier. Einige der Schicksale auf dem Weg nach Europa findet ihr beim Weiterklicken hier. Hinter den "nackten Zahlen" verbergen sich Menschen und ihre Schicksale, eine Tatsache, die wir oftmals beim Zeitungslesen und durchblättern übersehen...

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